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Am schönsten ist es bekanntermaßen, wenn man zu Hause ist. Dennoch sollten wir produktiv arbeiten und lernen können - und das obwohl wir umgeben sind von Ablenkungsmöglichkeiten: Netflix, Instagram, Sofa oder Bett sind nur einen Handgriff oder Katzensprung entfernt. Wie kann man nun den Versuchungen widerstehen und trotzdem erfolgreich lernen oder an Aufgaben arbeiten? Wir stellen euch hier ein paar wertvolle Tipps vor, mit denen ihr zu Hause motiviert und produktiv lernen könnt.

 

1. Bett gleich in der Früh machen

Klingt vielleicht ein bisschen komisch, aber wenn du in der Früh aufstehst und dein Bett gleich machst, dann startest du in den Tag mit dem Gefühl, bereits eine Aufgabe erfolgreich erledigt zu haben. Abgesehen davon hält dich das gemachte Bett eher davon ab, gleich wieder hinein zu schlüpfen. Am besten du gewöhnst dir an, jeden Morgen so in den Tag zu starten, denn Routinen machen das Leben leichter. Wird eine Aufgabe nämlich zu einer, benötigt man kaum noch Willenskraft, sie täglich zu erledigen.

 

2. Lernplan erstellen

Hat man es erfolgreich aus dem Bett geschafft, geht es darum, den Tag durchzuplanen und so möglichst viel Produktivität zu erlangen. Dazu kann es hilfreich sein sich einen Lernplan zu erstellen, der festhält, was die Lernziele sind, wann Pausen geplant sind und wann produktive Lernzeiten. Dabei sollte man darauf achten Lerntempo und -ziele realistisch zu wählen und sich nicht gleich zu viel vor zu nehmen. Die Lektionen sollten in einer logischen Reihenfolge sein und nicht das "Schwierigste" oder "Mühsamste" ans Ende geschoben werden.

 

3. Lernort schaffen

Nachdem man sich nun einen Lernplan zusammengestellt hat, gilt es sich einen geeigneten Lernort zu schaffen. Ratsam ist es hierbei sich einen ruhigen, hellen Ort mit einem aufgeräumten Schreibtisch zu suchen, an den man sich nur setzt, um Berufliches oder etwas für die Ausbildung zu erledigen - so gelingt es besser zwischen beruflichen oder verpflichtenden Aufgaben und privaten Angelegenheiten zu unterscheiden und diese zu trennen.

 

4. Die richtige Lerntechnik

Nun wurden die wichtigsten Vorbereitungen getroffen: Der Lernplan steht und man sitzt an einem aufgeräumten Schreibtisch vor seinen Lernsachen. Und nun? Die richtige Lerntechnik anzuwenden ist schonmal ein wichtiger Anfang. Denke daran, dass du dir die Lerninhalte auch langfristig merken und verstehen willst und sie nicht nur für die Prüfung lernst. 

Grundsätzlich solltest du dir auch eher ein Zeitlimit setzen anstatt dir vorzunehmen bis zu einer gewissen Lektion zu kommen. Denn du könntest unerwartet länger brauchen oder schneller fertig sein - das kann dir bei einem allgemeinen Lern-Zeitlimit nicht passieren. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Theorien zu den idealen Lernzeit-Techniken, die wohl bekannteste ist die Pomodoro-Technik, bei der zwischen Lernzeit (25 Minuten), kurzer Pause (5 Minuten) und langer Pause (10 Minuten) unterschieden wird. Vorgesehen ist dabei nach vier Lerneinheiten mit jeweils einer kurzen Pause dazwischen, eine lange Pause zu machen. Passend dazu gibt es verschiedene Apps dafür, oder auch Pomodoro-TImer auf Webseiten, die man stellen kann, um die Lernzeit im Blick zu behalten.

Nach erfolgreichen Lerneinheiten ist es Ratsam Mindmaps über das Gelernte zu erstellen. In der Mitte des Papiers sollte das zentrale Thema aufgeschrieben werden, rund herum in unterschiedlichen Farben die Oberthemen. Unter denen sollen wiederum Schlüsselwörter aufgeschrieben und alles sinnvoll miteinander verbunden werden.

Hinsichtlich Motivation ist es außerdem hilfreich, den Lernstoff in Häppchen zu teilen und den Lernfortschritt so zu visualisieren. Dabei kannst du jedem Thema oder jeder Lektion auf deiner Lernliste ein Kästchen zu ordnen und dieses ausmalen, wenn das Thema oder die Lektion abgeschlossen ist.

 

5. Gemeinsam statt einsam

Gemeinsam lernt es sich einfach besser, weil man sich gegenseitig motivieren und bei Problemen besprechen kann. Das Gelernte kann gemeinsam wiederholt und die Aufgaben gelöst werden - denn Teamwork makes the dream work. Das ganze kann natürlich auch virtuell stattfinden: Was man dazu braucht ist ein Laptop, eine Webcam und ein stabile Internetverbindung. Wenn es an technischer Ausrüstung mangelt, lohnt es sich ein Blick in unseren edustore zu werfen- bei dem es Laptops, Tablets & co. zum günstigsten Preis für den Bildungssektor in Österreich gibt. Passend dazu gibt es bei educom günstige Handy- und Internettarife ohne Servicepauschale, Bindung oder sonstige versteckte Kosten für Studierende. Damit steht dem virtuellen Lerntreffen nichts im Wege!